Ein interkulturelles Erzählprojekt für Frauen – Sprache, Austausch und Empowerment!
Wahre Solidarität entsteht, wenn Frauen ihre Geschichten teilen, sich gegenseitig zuhören und gemeinsam handeln - bell hooks
Im Projektjahr 2026 steht bei Abá e.V. das Puppentheater im Mittelpunkt. Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern treffen sich regelmäßig, um gemeinsam Figuren zu entwickeln, Geschichten zu erarbeiten und diese mithilfe von Puppen auf die Bühne zu bringen. In einem geschützten und wertschätzenden Rahmen entstehen so erzählerische und kreative Prozesse, die sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Selbstvertrauen und gegenseitiges Empowerment fördern.
Das Puppentheater eröffnet dabei einen besonderen Zugang zum Erzählen: Geschichten werden nicht nur gesprochen, sondern visuell und körperlich erfahrbar gemacht. Dadurch können auch Frauen mit unterschiedlichen Sprachniveaus aktiv teilnehmen und ihre Ideen einbringen.
Künstlerische Begleitung und kreative Umsetzung
Die Projektarbeit wird von professionellen Kulturschaffenden begleitet, die ihre Expertise im Bereich Erzählen, Theater und Puppenspiel einbringen. Die Teilnehmerinnen werden schrittweise an die Entwicklung von Figuren, Szenen und Handlungen herangeführt und ermutigt, eigene Themen, Erfahrungen und Perspektiven kreativ umzusetzen. Der gemeinsame künstlerische Prozess stärkt nicht nur individuelle Ausdrucksformen, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Begegnung der Generationen: Puppentheater im Hufelandhaus
Ein zentraler Bestandteil des Projektjahres ist die Fortführung und Vertiefung der generationsübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Hufelandhaus. In Form von Puppentheateraufführungen und begleitenden Begegnungsformaten kommen die Frauen mit Senior*innen zusammen. Die gemeinsamen Veranstaltungen schaffen Räume für Austausch, Erinnerungen und Dialog. Puppentheater wirkt hierbei als verbindendes Medium, das unabhängig von Alter oder Herkunft emotionale Zugänge ermöglicht und gemeinsame Erlebnisse schafft.
Was noch kommt: Workshops, Proben und öffentliche Aufführungen
Im Laufe des Jahres erwarten die Teilnehmerinnen verschiedene Programmpunkte:
– thematische Workshops zur Figurenentwicklung, zum Erzählen mit Puppen und zur szenischen Umsetzung
– regelmäßige Proben zur Vorbereitung der Aufführungen
– öffentliche Puppentheateraufführungen in sozialen und kulturellen Einrichtungen
– begleitende Reflexions- und Austauschrunden zur Stärkung von Selbstwirksamkeit und Gruppendynamik
Den Abschluss des Projektjahres bildet eine gemeinsame Abschlussveranstaltung, bei der die erarbeiteten Puppentheaterstücke präsentiert und das Projektjahr gemeinsam reflektiert und gefeiert wird.
Mach mit!
Das Projekt Puppentheater 2026 richtet sich an Frauen, die Lust haben, kreativ zu arbeiten, Geschichten zu erzählen und Teil einer offenen und unterstützenden Gemeinschaft zu sein. Vorkenntnisse im Theater oder Puppenspiel sind nicht erforderlich.
Lust auf Austausch, Geschichten und Gemeinschaft? Dann komm dazu – es gibt noch freie Plätze!
